Olympia-Sieger Vötter & Kainzwaldner in "Feuer & Flamme"
Vier Südtiroler schreiben Sportgeschichte: Andrea Vötter, Marion Oberhofer, Simon Kainzwaldner und Emanuel Rieder holen Olympia-Gold im Doppelsitzer. Zwei Südtiroler Teams, ein Traum – und ein Triumph, der ganz Südtirol bewegt.
Für Andrea Vötter ist es die Erfüllung eines langfristigen Plans. „Wir haben das Projekt Vötter/Oberhofer schon vor vier Jahren gestartet – mit Blick auf Olympia in Italien. Ziel war effektiv eine Medaille. Welche es geworden wäre, wäre uns eigentlich gleich gewesen.“ Dass es am Ende Gold wurde – und das auch noch vor heimischem Publikum – macht den Erfolg umso emotionaler. „Gold zu gewinnen und das auch noch daheim, vor den ganzen Freunden und Fans, war einfach unglaublich. Vor allem, wenn du ins Ziel kommst und alle auf dich reinspringen. Dann war noch mein Freund im Ziel – da sind wirklich Tränen geflossen.“ Auch Simon Kainzwaldner und Emanuel Rieder haben jahrelang auf diesen Moment hingearbeitet. Kainzwaldner: „Dass das Ganze an dem Tag dann aufgeht und wir gewinnen, ist ein unbeschreibliches Gefühl.“ Präzision, Vertrauen und unzählige Trainingskilometer haben sich ausgezahlt – im perfekten Lauf zur perfekten Zeit. Zurück in der Heimat wurden die Olympiasieger frenetisch empfangen. „Wir waren bei vielen Feiern dabei – es ist enorm und bärig zu sehen, wie die Dorfgemeinschaften und die Vereine, in denen wir groß geworden sind, uns unterstützt haben und sich mit uns freuen. Mega“, erzählt Simon. Vier Athleten, zwei Goldmedaillen – und ein starkes Zeichen für den Südtiroler Rodelsport.
Privat lernen wir die Olympiasieger Vötter und Kainzwaldner im Sonntagsfrühstück bei Daniel Winkler auf Südtirol 1 (ab 10 Uhr) kennen: nahbar, emotional und voller Dankbarkeit.
