Maximilian Huber in "Feuer & Flamme"
Es gibt Menschen, die durch das, was sie erlebt haben, eine besondere Strahlkraft entwickeln. Maximilian Huber aus dem Pustertal gehört dazu. Der Sportwissenschaftler, Trainingstherapeut und Unternehmer hat sich im Pustertal mit seinem Trainings- und Gesundheitszentrum „maximal training“ einen Namen gemacht. Seine Geschichte begann aber nicht mit einem Unternehmen, sondern mit einem Schicksalsschlag.
Im Juli 2015 verlor Huber bei einem schweren Motorradunfall auf der Pustertaler Straße seinen rechten Unterschenkel. Ein Schicksalsschlag, der ihn bis heute begleitet. „Durch die Prothese ist es immer präsent. Auch wenn ich am Unfallort vorbeifahre“, erzählt er. Trotzdem blickt er heute mit Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. „Ich bin dankbar, dass ich frühmorgens aufstehen kann und schmerzfrei gehen kann.“ Sport spielte immer schon eine zentrale Rolle in seinem Leben. Sein Studium der Sportwissenschaften und die Werte, die er durch den Sport gelernt hat, halfen ihm auch in seiner schwierigsten Lebensphase. „Sport ist für mich eine große Lebensschule“, sagt Huber. „Zu kämpfen, nicht aufzugeben und wieder aufzustehen.“
Genau diese Einstellung prägt ihn bis heute. Als Unternehmer begleitet er Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Bewegung. Sein größter Antrieb ist aktuell „mein neues Projekt, meine neue Struktur“. Dabei ist er bodenständig geblieben. Wer Maximilian Huber gut kennt, weiß, dass er fast immer einen Imbusschlüssel bei sich trägt – aber nicht, weil er gerne anpackt und Lösungen findet, sondern vor allem, weil er ihn für Anpassungen an seiner Prothese braucht. Der Pusterer hat gelernt, Herausforderungen anzunehmen und das Beste aus ihnen zu machen.
Seine beeindruckende Geschichte von Mut, Disziplin und Lebensfreude erzählt er im Sonntagsfrühstück auf Südtirol 1, bei Daniel Winkler (ab 10 Uhr).
