Gartentipps: Tee und Kaffee machen Zimmerpflanzen schön

Gerade im Winter leiden Zimmerpflanzen unter trockener Heizungsluft, wenig Licht und kalkhaltigem Gießwasser. Viele greifen dann zu Dünger – dabei helfen oft schon einfache Hausmittel aus der Küche. Besonders Kaffee und Tee können die Pflanzen auf natürliche Weise unterstützen.
Getrockneter Kaffeesatz ist ein bewährter Pflanzendünger. In die oberste Erdschicht eingearbeitet oder beim Umtopfen beigemischt, lockert er den Boden, speichert Feuchtigkeit und verbessert die Bodenstruktur – ähnlich wie Torf. Vor allem Pflanzen, die leicht saure Erde mögen, profitieren davon.
Auch aufgebrühte Teeblätter wirken positiv auf die Blumenerde. Sie senken den Säuregrad, wenn lange mit kalkhaltigem Leitungswasser gegossen wurde. Da viele Zimmerpflanzen Kalk schlecht vertragen, kann Tee helfen, das Bodenmilieu wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Nährstoffaufnahme zu verbessern.

Weitere Pflanzendünger-Tipps mit Hausmitteln: Eierschalen, Knoblauch und Mineralwasser
Neben Tee und Kaffee lassen sich Zimmerpflanzen auch mit anderen einfachen Hausmitteln pflegen. Abgestandenes Mineralwasser enthält Kalium, Magnesium und wichtige Spurenelemente, die das Pflanzenwachstum unterstützen. Statt es wegzuschütten, kann man es gut zum Gießen verwenden.
Auch Eierschalen sind nützlich: Die Eiweißreste daran enthalten Stickstoff, der in der Erde von Mikroorganismen für die Pflanzen verfügbar gemacht wird. Zerkrümelt und über Nacht in Wasser eingeweicht entsteht so ein natürliches Nährstoffwasser für die Blumen.
Da Leitungswasser oft sehr kalkhaltig ist, hilft ein Torfsäckchen im Gießwasser, um es weicher zu machen. Ein kleines Leinensäckchen mit Torf wird dafür einen Tag lang in eine Kanne Wasser gehängt und kann mehrfach verwendet werden.
Gegen Schädlinge, die im Winter häufiger auftreten, wirkt Knoblauch abschreckend. Eine Zehe in der Blumenerde verteilt ihren Geruch und hält viele ungebetene Gäste fern.