Der Kunst-Shootingstar: Leon Löwentraut im Sonntagsfrühstück

1,5 Millionen Follower auf Instagram, bis zu sechsstellige Summen für seine Werke, Ausstellungen in den großen Kunstmetropolen von New York bis Florenz und das mit knapp 28 Jahren: Leon Löwentraut, der deutsche Shootingstar der internationalen Kunstszene.

Geboren in Kaiserslautern, begann Löwentraut bereits im Alter von sieben Jahren zu malen, oft an der Seite seiner Mutter und schon früh folgte seine erste kleine Ausstellung in der Pizzeria seines Heimatdorfes. „Eine lustige Zeit war das“, erinnert er sich. „Jedes Bild war eine andere Stilrichtung. Ich habe viel ausprobiert und gleichzeitig schon gespürt, wohin meine künstlerische Reise geht.“ Früh faszinierte ihn der Mensch: aus der Distanz beobachtet, in Gesten, Mimiken, Verhaltensweisen. „All das, was uns und unser Leben ausmacht.“

Viele bezeichneten ihn als Wunderkind, manche als Popstar der Kunstszene. Löwentraut polarisierte auch mit spektakulären Auftritten, etwa wenn er per Helikopter zu seinen Vernissagen flog. Heute wirkt er geerdeter, reflektierter. „Die Malerei war und ist für mich ein Rückzugsort“, sagt er. „Eine Welt, in die ich eintauche und die mir mehr gibt als die Realität. Am wichtigsten ist mir, mir als Maler selbst treu zu bleiben und den Fokus auf die Arbeit im Atelier zu legen.“

Inzwischen lebt und arbeitet Leon Löwentraut überwiegend in Portugal. Sport dient ihm als Ausgleich, die Natur als Resonanzraum. Genau deshalb fügt sich seine aktuelle Ausstellung im Lumen Museum am Kronplatz, die noch bis zum 1. März läuft, im Rahmen der Olympischen Spiele so stimmig in sein heutiges Leben und Arbeiten ein. Künstler Leon Löwentraut an diesem Sonntag ab 10:00 Uhr bei Magdalena Duml.