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Gesagt Getan!

Gesagt, Getan! Gemeinsam für mehr Sicherheit am Schulweg.


Statistisch gesehen gibt es in Südtirol jeden Tag 5 Verkehrsunfälle, die Hälfte davon passiert in Ortsbereichen. Genau dort, wo auch unsere Kinder zur Schule unterwegs sind. Deshalb müssen diese Wege möglichst sicher sein.

Südtirol 1 startet zusammen mit dem Safety Park, dem VKE, dem Land Südtirol und Radio Tirol die Aktion „Gesagt, Getan! Gemeinsam für mehr Sicherheit am Schulweg“

Um Südtirols Straßen sicherer zu machen, brauchen wir auch eure Hilfe. Wir suchen Gefahrenstellen auf dem Weg in die Schule, die wir mit den Experten des Safety Park und den Verantwortlichen der Gemeinde oder des Landes beheben können.

Ihr habt eine unübersichtliche Kurve, einen plötzlich aufhörenden Gehsteig, einen unbeleuchteten Zebrastreifen oder eine andere Gefahrenstelle in eurem Ort? Dann schreibt uns jetzt eine Mail an sicherheit@suedtirol1.it, beschreibt uns die Situation, und wir werden versuchen eine Lösung zu finden.

Gesagt, Getan! Gemeinsam sorgen wir für mehr Sicherheit am Schulweg.

Fehlende Straßenbeleuchtung und rasende Autofahrer in Lajen

Fehlende Straßenbeleuchtung und rasende Autofahrer. Das ist der tägliche Weg für rund 30 Schülerinnen und Schüler zur Bushaltestelle auf der Grödner Staatsstraße bei St. Katharina in Lajen. Wir waren vor Ort und konnten gemeinsam mit unserem Sicherheitsexperten Georg Huber vom Safety Park und Lajens Bürgermeister Stefan Leiter eine Lösung für mehr Sicherheit am Schulweg finden, die in den nächsten Monaten umgesetzt wird. Die Beleuchtung entlang der Straße bis zur Bushaltestelle wird hier in den nächsten Monaten ausgebaut. Bereits heute Nachmittag findet ein erstes Treffen zwischen Bürgermeister Leiter und Experten des Landes statt, um über die Umsetzung einer Verkehrsinsel beim Fußgängerüberweg zwischen den Bushaltestellen zu beraten. So soll verhindert werden, dass Autos zu schnell an dieser Stelle fahren und dort überholen. Wir bleiben an diesem Fall dran, bis die Maßnahmen für mehr Sicherheit am Schulweg umgesetzt werden.

 

Eine enge Gasse ist das Problem für Schulkinder in Wiesen

Viel zu schnelle Autos auf einer engen Straße. Die Hintere Gasse in Wiesen in Pfitsch ist ein gefährliches Pflaster für 15 Schulkinder. Ein Gehsteig hat in der engen Gasse nicht Platz. Viele besorgte Eltern haben sich hier versammelt um uns die Situation zu beschreiben und die Kinder haben auf einem Zaun bunte Plakate befestigt um auf die Gefahren in der hinteren Gasse hinzuweisen. Wir haben uns mit Bürgermeister Stefan Gufler getroffen um gemeinsam mit den Experten des Safety Parks eine Lösung zu finden und den Schulweg für die Kids sicherer zu machen.
Der Vorschlag unserer Experten sind blinkende Warntafeln, durch welche Autofahrer auf die Kinder aufmerksam gemacht werden: „Der visuelle Reiz solcher Warnlichter, holt Autofahrer aus ihrer Routine heraus und lenkt den Fokus der Fahrer auf die Straße. Die bereits geltende Geschwindigkeitsbegrenzun von 30 km/h wird dadurch auch eher eingehalten."

Bürgermeister Gufler hat uns zugesagt, dass diese Maßnahme in den nächsten Monaten am Verkehrstisch diskutiert und umgesetzt wird. Wir bleiben dran und kommen wieder um über die erarbeitete Lösung für den sicheren Schulweg der Kinder zu berichten.

Hier der Beitrag aus Wiesen zum Nachhören.

Problemfall Hirzerstraße in Lana

Ein Gehsteig führt von einer Wohnsiedlung heraus und hört an der Hauptstraße plötzlich auf. Kein Zebrastreifen ist da. Doch über 10 Kinder müssen die Hirzerstraße in Lana täglich auf ihrem Weg zur Schule überqueren. In der Straße ist das Tempolimit zwar auf 30 km/h begrenzt, aber daran halten sich auf der langen, geraden Straße nur wenige. Südtirol 1 Hörerin Magdalena Flatz und die anderen Eltern haben Angst um ihre Kinder. Wir haben uns die Stelle gemeinsam mit Sicherheitsexperte Georg Huber vom Safety Park und Bürgermeister Dr. Harald Stauder angesehen. Unser Sicherheitsexperte konnte folgende Lösung finden: „Ein Zebrastreifen alleine ist hier zu wenig. Zusätzlich braucht es an der Stelle wo der Gehsteig in die Straße führt, einen geschützten Bereich, auf dem sich ein Fußgänger aufhalten kann, bevor er die Straße überquert." Bürgermeister Stauder begrüßte die Initiative der Anrainer und will die Stelle so schnell wie möglich, durch bessere Beleuchtung, einen Zebrastreifen inklusive Sicherheitsinsel an beiden Straßenseiten und einer Straßenverengung, sicherer machen. In den kommenden Monaten wird das Projekt realisiert. Wir verfolgen die Arbeiten weiter und kommen wieder, sobald die Lösung umgesetzt wurde. In der Hirzerstraße 50 Meter weiter, befindet sich ein ähnliches Problem, ein Zebrastreifen fehlt. Der Bürgermeister hat auch hier zugesagt einen technischen Bericht einzuholen, damit dort ein sicherer Übergang realisiert werden kann.

 

 

Schülerlotsen in Latsch gesucht

Wenn Kinder sich alleine auf den Weg zur Schule begeben, ist es beruhigend zu wissen, dass am Zebrastreifen ein Schülerlotse wartet. Denn Lotsen sind ein wichtiges Glied in der Kette für einen Sicheren Schulweg. Doch leider konnten in Latsch keine Schülerlotsen gefunden werden. Darauf hat uns Südtirol 1-Hörerin Nadine Walder hingewiesen. Wir suchen deshalb mindestens 4 Schülerlotsen für Latsch, die den wertvollen Dienst übernehmen können.


Wenn du bereit bist den Schulweg der Kinder im Ort als Schülerlotse sicherer zu machen, dann schreib uns eine Mail an sicherheit@suedtirol1.it oder ruf uns an: 0471 44 3000. Die Gemeinde Latsch bietet interessierten die entsprechende Ausbildung und Entlohnung. Freiwillige vor!

Hier der Beitrag aus Latsch zum Nachhören.

v.l.n.r: Bürgermeister Mauro Dalla Barba, Nora, Noel, Aaron und Nadine Walder, Verkehrsredakteur Dominik Raich

Gehsteig und Ampel für den Schulweg in Terlan

Für die Kinder einer ganzen Wohnsiedlung in Terlan ist der Schulweg besonders gefährlich. Jeden Tag müssen sie die viel befahrene Hauptstraße überqueren und dieser dann für ca. 70 Meter folgen. Gehsteig gibt es keinen hier keinen und auch die Straßenbeleuchtung fehlt auf dieser Seite der Straße. Südtirol 1-Hörerin Christine Dorigoni hat uns aus diesem Grund geschrieben. Gemeinsam mit dem Verkehrssicherheitsexpertenden des Safety Parks, den Anrainern und dem Bürgermeister Hansjörg Zelger konnten wir eine Lösung für die unsichere Stelle finden. Die Gemeinde will nicht nur einen Gehsteig errichten, sondern plant auch einen weiteren Vorschlag der Anreinen umzusetzen: eine Fußgängerampel. So soll der Verkehr verlangsamt werden und garantiert werden, dass die Kinder sicher über die Straße kommen.