Auf der Insel schon seit einigen Monaten ein großer Star, wagt Newton Faulkner jetzt den Sprung über den Kanal. Er schaffte es ganz ohne Werbung, nur dank Myspace und Mundpropaganda zum Star in der Surfszene Südenglands zu werden. Schließlich wurde die BBC auf ihn aufmerksam und spielte seine Songs rauf und runter –weniger später stand er schon im Vorprogramm von Jack Johnson und Paolo Nuttini. Und wenns so weitergeht, werden sie wohl beim ihm im Vorprogramm spielen. „Hand Built By Robots“ heißt sein Debütalbum und vereint unbekümmerten Sunshine-Songs mit wunderschöne Balladen.
Er sieht aus wie der weiße Bruder von Bob Marley, spielt Gitarre als ob ihm die Saiten aus der Hand wachsen würden und seine Musik hat vor allem eines: den Wohlfühlfaktor. Dabei ist Newton Faulkner in England, weit weg von karibischer Sonne und Bacardi-Feeling aufgewachsen. Egal – mit seiner warmen Stimme, seinen ruhigen Melodien und seinen eingängigen Rhythmen zaubert er ein Lächeln in unsere Gesichter.
Bekannt wurde Newton Faulkner in der Surfszene Cornwalls im Süden Englands, quasi durch Mund zu Myspace-Propaganda. Es waren anfangs vor allem die Surfer, die seine relaxte Musik mochten. Auf seinem ersten Album mischt er gekonnt unbekümmerte Sunshine-Songs mit entspannten Balladen. Seine Songs riechen irgendwie in die Surfszene: Lagerfeuer am Strand, Abendbierchen und Newton Faulkner hören.
Außergewöhnlich ist nicht nur seine Frisur, wann kriegt man schon rote Rastalocken zu Gesicht, sondern auch sein Gitarrenspiel. Faulkner spielt nicht Gitarre: er reißt und zupft an den Saiten, schrammelt über die Stränge, schlägt die Gitarre, und erzeugt so einen ganz eigenen Sound. Bestes Beispiel, seine geniale Coverversion des Massive-Attack-Klassikers "TEARDROP“ - Virtuoses Gitarrenspiel trifft auf warmen Popsound
Dabei hat Faulkner erst mit 13 Jahren mit dem Gitarrenspielen begonnen. Jetzt, zehn Jahre später, ist er einer der größten Gitarrenvirtuosen des Popgeschäfts. Während sich seine Alterskollegen auf wütenden Metal-Sound spezialisierten, oder es zumindest in Punkbands krachen ließen, blieb sich Faulkner und seinem Acousticsound immer treu. Auch in „Dream Catch Me“, der ersten Single-Auskoppelung. Groovend, eingängig, melodisch – Newton Faulkner macht eindeutig Lust auf lange, laue Sommerabende. Für sie jetzt ganz ausgespielt: Newton Faulkner mit seiner Debütsingle: Dream Catch Me.