Zum Nachhören: Makemakes im Sonntagsfrühstück

An einem lauen Sommerabend am Mondsee, machten drei Österreicher Nägel mit Köpfen. Musik machten sie schon länger, aber nun musste ein neuer Sound, ein neuer Bandname her. Und da man von dort, wo die Drei immer proben, einen guten Blick auf den Zwergplaneten Makemake hat, wurde die Band kurzerhand "The Makemakes" getauft.

Wohl eine weise Entscheidung, denn seither steigen die Österreicher die Erfolgsleiter steil nach oben. Ihr derzeitiges Hoch gipfelt in der Teilnahme am Eurovision Songcontest 2015, wo sie am 23. Mai in Wien ihr Land vertreten werden. "Es ist für einen Musiker die größte Ehre überhaupt, im eigenen Land das Land zu vertreten. Man merkt schon ein leichtes Knistern in der Luft und die Spannung steigt natürlich, je näher das Finale kommt, " gestehen die drei Auserwählten. Große Hoffnungen machen sich die Vollblutmusiker aber nicht. Es seien einige starke Acts dabei, darunter auch Italien. Im vorderen Drittel zu landen, wäre schon ein voller Erfolg; denn bereits die Teilnahme am ESC bringt einen enormen Bekanntheitsgrad und schon im Vorfeld konnte die Band unzählige Auslandstermine wahrnehmen, darunter in London und Osteuropa. Über 200 Millionen Menschen europaweit werden sich den ESC nicht entgehen lassen und liefern damit ein unbezahlbares Sprungbrett für so manchen Musiker. "The Makemakes" stehen am Beginn ihrer Karriere, sind aber eine der vielversprechendsten Bands, die in jüngster Zeit der österreichischen Popszene entwachsen sind. Fans haben die smarten Burschen bereits zuhauf und nach diesem Großereignis dürften es noch ein paar mehr werden. Doch egal wie sich die Zuschauer entscheiden werden, "The Makemakes" gab es schon zuvor und wird es auch danach noch geben", sind die Musiker überzeugt.

Beim Sonntagsfrühstück auf Südtirol 1 erzählten Markus, Florian und Dominic die Erfolgsgeschichte ihrer noch jungen Band. Wie die Drei zueinander fanden und wo ihr Weg in den nächsten Jahren hingehen soll, haben sie unter vielem anderen ebenso verraten.

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