Kicken für den guten Zweck

Spiel und Spaß standen am Samstag, 16.5., im Mittelpunkt. In der Sportzone Rungg in Eppan trat das „Team LH“ gegen das „Team Wirtschaft“ an. Landeshauptmann Arno Kompatscher hatte im Rahmen der Promiversteigerungen von „Südtirol hilft“ dieses spezielle Fußballmach angeboten. Eine Gruppe Südtiroler Unternehmer machte kurz vor Weihnachten das Rennen, und sicherte sich für den stolzen Betrag von 13.000 € den exklusiven Kick, der nun unter professionellen Voraussetzungen am Trainingsplatz des FC Südtirol ausgetragen wurde.

Landeshauptmann Kompatscher bewies dabei Spotsgeist und großen Einsatz. Obwohl er sich am Montag beim Training einen Kreuzbandriss im Knie zugezogen hatte, spielte er trotzdem mit, auch wenn dadurch er natürlich nicht sein volles spielerisches Potential in die Waagschale werfen konnte. Das „Team Wirtschaft“ erzielte bereits nach wenigen Spielminuten mit Manfred Baumgartner das 0:1. Treffer von Thomas Ritsch, Heinrich Dorfer und Klemens Kaserer brachten dann den Pausenstand von 0:4 für das „Team Wirtschaft“. In der zweiten Halbzeit lief es dann ausgeglichener mit zwei Treffern von Hannes Kiem für das „Team LH“ und Toren von Heinrich Dorfer und Alfred Pohl für das „Team Wirtschaft“, aber das änderte nichts am Endstand von 2:6 für das „Team Wirtschaft“. Landeshauptmann Kompatscher meinte scherzhaft, besser die Wirtschaft zwinge die Politik in die Knie, als umgekehrt. Wie angekündigt unterstützten als Ehrengäste Fußball-Legende Sepp Maier das „Team LH“  und der früherer Nationaltrainer Österreichs Didi Costantini das „Team Wirtschaft“.

Nicht fehlen durfte auch der versprochene gesellige Teil der Versteigerung. In der Kellerei St.Pauls trafen sich die Spieler zu einer Marende, welche die Gruppe Südtiroler Gasthaus zur Verfügung gestellt hatte. Das Team vom Landgasthaus Hirschen in Jenesien hatte ein vorzügliches Buffet aufgebaut und die Kellerei lud zu einer Weinverkostung in den tiefen Keller. Kompatscher dankte noch einmal allen, die gespielt oder in der Organisation des Spiels mitgewirkt haben. Er gestand auch ein, dass das „Team Wirtschaft“ besser gespielt und damit verdient gewonnen hat, stellte aber eine Revanche in Aussicht. In sehr ungezwungener und lockerer Atmosphäre ließ man dann den Abend ausklingen.