G’sundes Südtirol im März: Bienen helfen heilen

Unser Radiodoktor Christian Thuile hat sich in der letzten Zeit intensiv mit der Apitherapie beschäftigt, mit der Heilkraft aus dem Bienenstock. Sein neues Buch mit dem Titel „Bienen helfen heilen“ ist jetzt erschienen, am 21. und 28. März und am 4. April hält er dazu auch Vorträge.

Bienen sind für unsere Umwelt und für unser Ökosystem unverzichtbar und ihre Produkte helfen uns auch bei den unterschiedlichsten Beschwerden. Die Apitherapie, also das Behandeln und das Verhindern von Krankheiten durch Bienenprodukte, ist eine der ältesten und erfolgreichsten Naturheilmethoden der Menschheit. Eigentlich sollten wir Honig, Gelée royale und Co. auf Rezept bekommen. 

Dass der wertvolle Bienenhonig allerdings eine echte Vitaminbombe sein soll, trifft nicht zu, so der bekannte Ernährungsmediziner. Er enthält zwar alle Vitamine, die unser Körper benötigt, auch alle Spurenelemente, aber in so niedriger Dosierung, dass wir unseren Bedarf allein dadurch nie abdecken könnten. Trotzdem ist er reich an sehr bedeutungsvollen Inhaltstoffen für unsere Gesundheit, wie den Antioxidantien, die dazu dienen Entzündungen abzuwehren und unser Herz zu schützen. Honig senkt auch unsere Cholesterinwerte und hilft damit der Arterienverkalkung vorzubeugen. 

Auch bei Husten kann Honig sehr gut eingesetzt werden, da er sehr viel schleimlösenden und hustenstillenden Zucker und auch Inhaltstoffe enthält, die desinfizierend wirken und Bakterien und Viren abtöten können. Eine heiße Milch mit Honig kennen viele als hustenstillendes Hausmittel, Tee könnte man dafür aber genauso verwenden, auch wenn Milch als Trägermedium etwas besser geeignet ist, weil der Honig darin gut gelöst werden und sich dadurch besser an unsere Schleimhäute heften kann; Milch alleine verschleimt eher. Wichtig ist, dass man Milch, wie auch Tee, etwas abkühlen lässt, bevor der Honig hineinkommt, damit dessen wertvolle Wirkstoffe nicht zerstört werden.

Der reichlich enthaltene Zucker macht den Honig auch zum nahezu idealen Energiespender, so Dr. Thuile weiter, auf der einen Seite haben wir darin den schnell verwertbaren Haushaltszucker, der rund 40% ausmacht und auf der anderen Seite den Fruchtzucker, ebenfalls mit rund 40%, der von unserem Körper langsamer verarbeitet wird und damit auch länger satt macht und für Energie sorgt. 

Honig ist auch ein Topmittel für die Wundheilung, also zur äußeren Anwendung auf der Haut. Zahlreiche Studien belegen, dass Wunden mit Honig behandelt, schneller und besser abheilen. Dabei tut sich besonders der Nektar des Teebaumes hervor, der Manukahonig, der in Australien und Neuseeland gewonnen und auch in unseren Apotheken als „Medihoney“ geführt wird. Durch eine besondere Bestrahlung wird er haltbar gemacht und von Bakterien und anderen Krankheitserregern befreit, was ihn von unseren heimischen Honigsorten unterscheidet, die auch ganz ähnliche Eigenschaften mitbringen.  

„Bienen helfen heilen“ im März in der Gesundheitspraxis „G’sundes Südtirol“.

Tipps und Infos vom bekannten Südtiroler Komplementärmediziner, Ernährungsexperten und Bestsellerautor Dr. Christian Thuile, tätig im Medical Center Quellenhof in St. Martin Passeier. Ihre Fragen können Sie uns auch mailen (bitte Telefonnummer angeben).

 

Zum Thema „Bienen helfen heilen“ hält Dr. Thuile demnächst auch Vorträge, im Rahmen der Athesia-Gesundheitswochen:

Donnerstag, 21. März: Grundschule „Dr. Josef Rampold“, Sterzing. 

Donnerstag, 28. März: Kulturhaus, Schlanders

Donnerstag, 4. April: Athesia Buch, Bruneck

Durch die Abende führt G’sundes-Südtirol-Redakteurin Christine Rabanser. Beginn: jeweils um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.