G’sundes Südtirol: Bienenprodukte kombinieren

Unser Radiodoktor Christian Thuile beschreibt in seinem neuen Buch „Bienen helfen heilen“ unter anderem verschiedene, einfache Rezepte für den Hausgebrauch. Info und Tipps dazu bekommen Sie auch bei seinen Vorträgen: am 28.3. in Schlanders und am 4.4. in Bruneck.

Bei Atemwegserkrankungen, besonders bei einem lästigen, trockenen Reizhusten, können wir aus Ingwer und Honig einen idealen, natürlichen Sirup herstellen. Wir nutzen dabei die scharfe, hustenreizstillende und schleimlösenden Knolle und den unter anderem desinfizierenden Honig.

Tipp: Ingwer-Honig-Sirup

Sie übergießen 5-6 fingerdicke, frische Ingwerscheiben mit siedendem Wasser, lassen den Aufguss 10 Minuten ziehen, geben bei einer Temperatur zwischen 30 und 35 Grad einen Esslöffel Honig dazu und trinken davon 3 mal täglich.Bei Halsschmerzen haben sich Kamille und Salbei als reizlindernde und entzündungshemmende Kräuter bewährt und mit einem Löffel Honig im (abgekühlten) Tee, lässt sich dieser Wirkung auch noch verstärken, so unser Radiodoktor.

Gerade im Frühjahr leiden viele an einer Reizung der Magenschleimhaut (Gastritis), die zumeist mit Medikamenten behandelt werden muss. Die Naturheilkunde hat unterstützende, beruhigende Maßnahmen zu bieten und ideal ist dafür ein Eibisch-Malvenblüten-Tee. Durch die vielen darin enthaltenen Schleimstoffe wird die Magenschleimhaut auch geschützt. Hierbei kommt auch Honig zum Einsatz, damit die Flüssigkeit nicht zu schnell verloren geht.

Tipp: Eibisch-Honig-Tee

Eibisch am besten am Tag vorher kalt ansetzen, für die Malve reichen 1-2 Stunden, dann beides mischen, Honig dazugeben und idealerweise auf lauwarme Temperatur bringen und trinken.

Zum Entgiften und Desinfizieren, für einen richtigen Frühjahrputz von innen heraus, vielleicht als ideale Ergänzung zum Verzicht auf bestimmte Lebensmittel und Getränke in der Fastenzeit, eignen sich Meerrettich, Zwiebel und Honig zusammen bestens.

Tipp: Meerrettich-Zwiebel-Honig-Frühjahrskur

Vermengen Sie einen Teelöffel frisch geriebenen Meerrettich, mit zwei klein gehackten Zwiebeln, übergießen es mit einer Tasse heißem Wasser, lassen es abkühlen und geben, sobald Sie wiederum maximal 35 Grad erreicht haben, einen Esslöffel (Wald-)Honig dazu. Von diesem so entstandenen Sirup, der sich übrigens auch über mehrere Tage gut im Kühlschrank aufbewahren lässt, nehmen Sie ein-zwei Teelöffel am Tag ein, über einen Zeitraum von 10 bis 14 Tagen.

Für mehr Kraft und Schwung, gerade jetzt im Frühling haben sich Blütenpollen bewährt, denn sie wirken extrem stärkend, enthalten aufbauende Eiweiße und unterstützen auch das Immunsystem. Geben Sie 1 Teelöffel davon und 1 Teelöffel Honig in ein Joghurt oder in einen Tee (bitte nicht zu heiß).

„Bienenprodukte kombinieren“ in der Gesundheitspraxis „G’sundes Südtirol“.

Tipps und Infos vom bekannten Südtiroler Komplementärmediziner, Ernährungsexperten und Bestsellerautor Dr. Christian Thuile, tätig im Medical Center Quellenhof in St. Martin Passeier. Ihre Fragen können Sie uns auch mailen (bitte Telefonnummer angeben).

 

Zum Thema „Bienen helfen heilen“ hält Dr. Thuile auch noch 2 Vorträge, im Rahmen der Athesia-Gesundheitswochen:

Donnerstag, 28. März: Kulturhaus, Schlanders

Donnerstag, 4. April: Athesia Buch, Bruneck

Durch die Abende führt G’sundes-Südtirol-Redakteurin Christine Rabanser.Beginn: jeweils um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.