GARTENTIPPS: Rasenpflege im Herbst

Mit dem Beginn des Laubfalls recht man den Rasen regelmäßig ab, denn unter der Blätterschicht wird das Gras vergilben, das Mooswachstum und der Pilzbefall gefördert. Kleinere Mengen beim Überfahren mit dem Rasenmäher aufsammeln, größere Laubhaufen mithilfe von Säcken wegtransportieren.
Solange der Rasen wächst, sollte man mit einer Schnitthöhe von 3,5–4,0 cm weitermähen. Wichtig ist, dass die Messer scharf sind, weil unsauber fransig geschnittene Gräser anfällig für Krankheiten sind. Das Schnittgut gleich entfernen.

Trockenheit härtet die Pflanzen ab. Dank der höheren Zellsaftkonzentration sind die Gräser frosthärter. Am besten den Regner schrittweise abstellen.
Warum gibt es einen Herbstdünger für den Rasen extra für den Herbst? Wenig Stickstoff, reichlich Kalium – das ist jetzt die Devise. Kalium kräftigt die Zellwände der Gräser und macht sie dadurch widerstandsfähiger gegen extreme Temperaturen oder den Befall durch Pilzkrankheiten. Es erhöht z. B. den zelleigenen Frostschutz der Gräser. Herbstrasendünger wird je nach Witterung von Mitte September bis Ende Oktober ausgebracht. Auch eine Gabe Rasenkalk bewährt sich jetzt, bringt Schwung ins Bodenleben – gut einharken!