Der Weihnachtsbaum

Überall stehen nun wieder die Weihnachtsbäume zum Verkauf parat. Macht es eigentlich Sinn, sich jetzt schon den Baum nach Hause zu holen? Jetzt ist die Auswahl natürlich am größten – doch für mich ist nicht endscheidend wann ich den Baum hole, sondern dass er frisch geschlagen wurde und nicht schon im Oktober!

Einen frisch geschlagenen Baum erkennen wir  zum einen daran, dass die Schnittfläche hell ist und nicht grau bzw. schwarz. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der Nadeltest – d.h. die Nadeln dürfen nicht abfallen, wenn man am Zweig „gegen den Strich“ mit den Fingern entlang fährt. 

Pflegetipps für den Weihnachtsbaum:

Da der Christbaum erst am 24. Dezember in die gute Stube kommt, so bewahren wir ihn bis zu seinem „großen Auftritt“ auf der Terrasse oder in der Garage oder in einem kühlen Raum auf.  Wichtig: Der Baum wird nach dem Kauf zuhause nochmals frisch angesägt und in einen mit Wasser gefüllten Eimer gestellt. Das Netz kann ohne Probleme noch bleiben. 

Vor dem Aufstellen schneiden wir nochmals – wie bei Schnittblumen – eine ca. zwei Zentimtert dünne Scheibe vom Stamm ab. Dann erst stellen wir ihn in einen mit Wasser gefüllten Christbaumständer. Später in der Wohnung sollten wir einen zugigen Standort bzw. einen Platz direkt an der Heizung vermeiden – das lässt nur die Nadeln schneller rieseln. 

Der Weihnachtsbaum sollte täglich mit Wasser versorgt werden. Ein zwei Meter hoher Baum braucht bis zu zwei Liter am Tag.  Man sollte also einen Ständer verwendet, den man mit Wasser befüllen kann – und die Zweige von Zeit zu Zeit mit dem Blumensprenger befeuchtet, der kann sich länger an duftenden grünen Nadeln erfreuen. 

Übrigens: als besonderen „Frischekick“ kann man dem „Gießwasser“ das Frischhaltemittel beifügen, das man immer für Schnittblumen bekommt.