Backstage: Stitch Acoustic Project

Mathis Pesarin (Gitarre), Sami Ramato (Percussions) und Giancarlo Vincenti (Gitarre) haben sich vor etwas mehr als einem Jahr bei einer Geburtstagsfeier eines gemeinsamen Freundes getroffen. Und der musikalische Funke ist sofort übergesprungen: „Wir haben spontan und ohne vorher zu proben zusammen ein paar Stücke akustisch gespielt. Es war großartig“, erinnern sie sich.

Diese Jam-Session war die Geburtsstunde des „Stitch Acoustic Project“. Kurze Zeit später stieß noch Maurizio Riglione dazu. Riglione, der in Liedermacherkreisen kein Unbekannter ist, schreibt die Songs (Musik und Text) der Band  und war „die perfekte Ergänzung“, wie die Bandmitglieder betonen.

Die vier Musiker stehen seither regelmäßig auf der Bühne und präsentieren Songs, die sich in einem enorm breiten Spektrum bewegen: „Das kommt daher, weil wir als Musiker unterschiedliche Vorlieben und Vorgeschichten haben. Jeder von uns wurde anders musikalisch sozialisiert, das merkt man an unseren Songs.“

Das Ergebnis ist eine erfrischende Mischung aus Blues, Balkanpop, Funk, Weltmusik und sogar Latino-Klängen. Vereinzelt sind auch Coverversionen darunter  – aber nur von Songs aus der zweiten Reihe, deren Bekanntheit außerhalb des Radiusses chartorientierter Hörer liegt. Was musikalisch nur schwer vereinbar erscheinen mag – „Stitch“ bringen es zusammen. Sie machen das mit der Sympathie und Leichtigkeit einer WG-Combo und der musikalischen Reife einer erfahrenen Bühnen-Band. Ohne - im engeren Sinne - weder das eine noch das andere zu sein.

Der Rahmen der Auftritte der Band ist immer anders: „Wir haben schon in kleinen Theatern gespielt, in Lokalen, auf einer Studentenparty, auf der Straße...was auch immer. Auch wenn wir mal nur als Hintergrundbeschallung gebucht werden, ist das ok.“ Der Traum von der großen Bühne, das ist nicht der Antrieb der Band – und wird es wohl nie sein. Es geht um ihre enge Freundschaft, die durch ihre Musik gefestigt wird. „Wenn wir uns einmal auf persönlicher Ebene nicht mehr verstehen sollten oder der Spaß nicht mehr da ist, werden wir auch als Band auflösen.“

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