Backstage: Philipp Trojer

„Look at the stars“ – wer jetzt „Look how they shine for you” weiterträllern möchte, liegt falsch. Beim zitierten Song handelt es sich nicht um den Überhit „Yellow“ von Coldplay, trotz - bestimmt unbeabsichtigter – textlicher und melodischer Parallelen, sondern um Trojers Erstlingswerk „Do it now“. 

Was dann folgt, ist ein astrein produzierter und eingängiger Pop-Rock-Song, mit einem starken Refrain und einer klaren Botschaft: „Der Song ist sehr radiotauglich, ohne schmalzig zu klingen. Ich möchte nicht als Balladen-König abgestempelt werden, die rockige Komponente ist sehr wichtig für mich.“

Der junge Musiker aus Bozen hatte sich zunächst von seinen Eltern überzeugen lassen, Jura zu studieren. Das ging nicht lange gut – nach nur einem Semester schmiss er hin und wandte sich seiner großen Leidenschaft, der Musik, zu. „Ich wollte eigentlich nie etwas anderes, als mein Geld mit Musik zu verdienen – und das schon seit Kindestagen, als ich meinem Vater an der Gitarre zuhörte.“

Beste Voraussetzungen hat der musikalische Tausendsassa allemal: Aktuell spielt er beim Akustik-Duo „Since 11“, bei der Hard-Rock-Band „Backlash“ und nicht zuletzt bei „Westbound“, die er während ihrer Sommer-Tournee verstärkt. Sein Herz hängt jedoch zweifelsohne am stärksten am Soloprojekt: „Da bin ich komplett auf mich allein gestellt. Was die Leute hören, das ist zu 100 Prozent Phillipp Trojer – unverfälscht und echt.“

 

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