Backstage: Jonas Oberstaller

„Es war eigentlich nicht meine Idee, sondern die eines Freundes“, gibt Jonas zu. „Er meinte, ich sollte mal einige Songs aufnehmen und die Videos dann auf Youtube hochladen. Das habe ich versucht und es klappt besser als gedacht.“ Der 20-Jährige macht das nun seit Dezember des letzten Jahres. Seither hat er rund 10 Videos veröffentlicht - ausnahmslos Coverversionen, überwiegend von Hits, die aktuell in den Charts weit vorne platziert sind und dementsprechend gute Chancen auf hohe Klickraten haben. 

Mindestens ebenso wichtig ist, dass die Songs ihm selbst gefallen, wie er sagt. „Und dass sie zu meiner Stimme passen.“ Ein kleiner Auszug seines Schaffens: „7 Years“ von Lukas Graham, „Catch and release“ von Matt Simons oder „Call you home“ von Kelvin Jones. Die genannten Songs zählen zweifellos zu den stärksten Nummern seines aktuellen Youtube-Repertoires, weil dabei die gefühlvolle Stimme des jungen Pusterers besonders zur Geltung kommt. Er singt, er spielt, er nimmt auf – und filmt sich auch noch selbst dabei. Alles „self made“, wie es sich für die  Generation Youtube gehört.  

Dass einige der aktuellen Stars über Youtube zu Kooperationen mit Weltstars und schließlich großen Platten-Deals als Solo-Künstler gekommen sind, weiß Jonas natürlich. „Das wäre ein Traum – ob er sich verwirklichen lässt, weiß ich nicht. Ich werde auf jeden Fall hart daran arbeiten.“ Damit meint er hauptsächlich, dass er seinen eigenen Stil finden will: „Das ist ein langer Prozess, bis man den Sound entwickelt, der einen Künstler eindeutig und sofort unterscheidbar macht.“ 

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