Backstage: Enrosatura

Eigentlich spielen sie ja Metal. Eigentlich. Denn bei „Enrosatura“ wird zwar auch Rock gespielt, aber garniert mit einer guten Portion Folk. „Enrosatura“, das sind Thomas Neulichedl (Gesang und Gitarre), Tobias Venzo (Bass) und Maximilian Erler (Schlagzeug). Sänger Neulichedl ist „hauptberuflich“ Mitglied der Lanaer Metalband „Dead like Juliet“, wo auch Erler Mitglied war. „Irgendwann wollte ich nebenher aber auch ein Singer/Songwriter-Projekt auf die Beine stellen“, sagt Neulichedl, ein Fan von Bob Dylan und anderen Folksängern.

Gesagt, getan, arrangierte er ein paar Songs und übte sie auf seiner Gitarre ein. Für einen Live-Auftritt benötigte er aber einen Schlagzeuger, also half Erler aus. Nach 2 weiteren Auftritten zu zweit habe man bemerkt, dass der Sound zu leer klinge. „So holten wir uns Tobias Venzo am Bass dazu und ,Enrosatura‘ war komplett.“ Das war am 30. Dezember 2015, also erst vor gut 2 Monaten. Ihre Musik ist eine gekonnte Mischung zwischen Rock und Folkeinflüssen.

„Die meisten unserer Lieder entstehen an der akustischen Gitarre“, sagt Erler. Danach spiele er „etwas auf dem Schlagzeug dazu, und wenn wir dann alle 3 Zeit haben, dann entsteht das erst als ganzes Lied“, sagt er. „Wir machen zuerst also akustische Songs, die dann umgeschrieben werden zu richtigen Songs“, betont er mit einem Lachen. Klingt alles recht locker. Aber wohin soll die Reise gehen? Neulichedl sieht dieses Projekt als kreative Selbstverwirklichung.

Apropos „Enrosatura“. Was bedeutet dieser Name überhaupt? „Das ist eine Ableitung aus einem alten ladinischen Namen ,Enrosadira‘ (Alpenglühen)“, so Neulichedl. „Ich habe das einfach abgeleitet in ,Enrosatura‘, da es mehr nach Metal klingt.“ Ob Metal, Rock oder Folk. Interessant klingt der Sound von „Enrosatura“ allemal.

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