ANNIE

Ein Mädchen verändert alles. Die Verfilmung des seit Jahrzehnten erfolgreichen Broadway-Musicals erzählt die turbulente Geschichte rund um das fröhliche New Yorker Pflegekind Annie, die auf der Suche nach ihren Eltern ist, und den Kandidaten für das Bürgermeisteramt Will Stacks, der sich ihrer zu Wahlkampfzwecken annimmt.

Als Baby wurde sie einst von ihren Eltern verlassen, die ihr jedoch das Versprechen gaben, eines Tages zu ihr zurückzukommen. Seitdem war das Leben für Annie mit ihrer gemeinen Pflegemutter Miss Hannigan nicht immer leicht. Doch alles könnte sich ändern, als plötzlich der abgebrühte Wirtschafts-Tycoon und New Yorker Bürgermeister-Kandidat Will Stacks auf der Bildfläche erscheint: Auf Rat seiner brillanten Vizepräsidentin Grace und seines ebenso scharfsinnigen wie durchtriebenen Wahlkampfleiters Guy nimmt er – als nur leicht verschleiertem Bestandteil seiner Wahlkampagne – Annie bei sich auf.

Mit einer gutherzigen, ehrlich gemeinten Prise Wohlfühlkitsch und den wohlig aufgelegten Akteuren, - allen voran die kleine Quvenzhané Wallis - wäre «Annie» recht sympathisches Familienkino. Nur sind da halt die ganzen Gesangseinlagen, die keinen erzählerischen Beitrag leisten, allesamt ideenlos in Szene gesetzt sind und zudem mit leblosem Arrangement dahinplätschern. Tun nicht weh, tun nichts zur Sache: «Annie» hat so seine Momente und bietet daher adäquate, vorhersehbar-fröhliche Familienunterhaltung. Allerdings fehlt aufgrund der unmotivierten Gesangspassagen jeder Pepp.