Der Kämpfer: Maximilian Huber in Feuer&Flamme

Von drei Monaten dort zwei Monate lang nur zuschauen und warten  zu müssen: Das war für den Sportstudenten Maximilian Huber aus St.Lorenzen das Schwerste während seiner Zeit im renommierten Reha-Zentrum Bad Häring. Selbst härtestes Training packte er ein Sportlerleben lang mit links, aber zum Zusehen verdonnert zu sein, weil die Wunde nicht so heilte wie erhofft, machte ihm richtig zu schaffen. Er war gerade dabei, sein großes Hobby, den Sport zum Beruf zu machen, als ihm nach einem Motorradunfall am 21.Juli 2015 im Alter von 22 Jahren der rechte Oberschenkel amputiert werden musste.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, aber immer bewundernswert  heiter, schloss er ohne Sonderkonditionen wegen seiner Prothese sein Sportstudium ab und leitet heute seine eigene Trainingshalle in St.Lorenzen. Vor einem Jahr verlor er dann noch seinen Vater nach langer Krankheit, sagt aber nach wie vor voller Überzeugung: Ich weine nicht dem nach, was ich nicht mehr habe, sondern erfreue mich an dem, was ich auch heute noch machen kann. Wie viel das ist, hat uns Maximilian „Maxi“ Huber auch in „Feuer und Flamme“ erzählt…

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